Freevent

Träger

Freestyle wurde 2007 Im Rahmen eines ESF-Programm gegründet. Aufgrund der hohen Frequentierung und Akzeptanz sowie dem Wunsch der Stadtteilanwohner, um Fortführung, wurde im Jahr 2010 Freestyle als „Freier Träger der Jugendhilfe“ von der Stadt Kassel anerkannt.

Intention war es, niedrigschwellige Angebote für junge Menschen anzubieten. Standort ist der Stadtteil Wesertor, ein Sozialer Brennpunkt. Ein leerstehendes Fabrikgebäude wurde 2010 zu einer Multifunktionshalle umgebaut. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden in der Halle verschiedene Sport- und Freizeitmöglichkeiten angeboten. Herausragendes Merkmal ist, dass die Jugendlichen die Angebote mit- und selbstgestalten und mit der Zeit immer mehr Verantwortung übernehmen. Schwerpunkte der Arbeit von Freestyle sind soziales Lernen, Persönlichkeitsentwicklung und berufliche Integration.

Laufzeit

Februar 2017 - Dezember 2019

Ziele
  • Bildung neuer Gruppen von Jugendlichen die unterstützt werden, ihre Freizeitinteressen und Bedarfe in kleinen, eigenen Projekten umzusetzen
  • Kennenlernen von relevanten Institutionen und Ansprechpartner*innen sowie Erlernen der Fähigkeit des eigenständigen Handelns   Zusammenwirken von Jugendlichen aus unterschiedlichen familiären, schulischen und kulturellen Sozialbezügen
Projektbeschreibung

Geplant ist die Initiierung von „Kerngruppen“ von 5-15 Jugendlichen im Kontext der Sporthalle, die nach einer ersten Kennenlernphase beginnen, gemeinsame Wünsche und Bedarfe in kleinen Projekten umzusetzen, die sich auch an andere Kinder und Jugendliche richten. Dabei übernehmen die Jugendlichen der Kerngruppe während der Projekte immer stärker auch die Rolle von „Leitenden“ bei der Umsetzung der Projekte, während die pädagogischen Fachkräfte ihre Beteiligung reduzieren. In diesem Prozess sollen die Jugendlichen der Kerngruppe lernen, Verantwortung zu übernehmen, Konflikte auszuhandeln und Kompromisse einzugehen. Auch über neue Sozialkontakte und das Kennenlernen verschiedene Institutionen und Personen in der öffentlichen Verwaltung während der Projektplanung werden Jugendliche neu herausgefordert und zu Interessenvertreter*innen ihrer selbst.

Sobald sich eine Kerngruppe weitgehend verselbstständigt hat, soll jeweils eine neue Gruppe initiiert werden (langfristige Zielsetzung).

Zielgruppe

Das Projekt richtet sich insbesondere an Jugendliche, die bisher noch keinen engen Kontakt zu Freestyle hatten. Die Jugendlichen sollen möglichst vielfältige soziale und kulturelle Hintergründe haben, so dass bunt gemischte Gruppen entstehen, sie sollten jedoch alle auf Deutsch kommunizieren können.

Weitere Projektbeteiligte // enge Kooperationen // konkrete bzw. institutionelle Zusammenarbeit

Parkour-Kassel (ein loser, unorganisierter Verbund von Jugendlichen aus dem gesamten Stadtgebiet).

Ansprechpartner*in + Website

Karsten Onderka
Karsten.onderka@freestylekassel.de
0561 2086177
0163 4899681
www.freestylekassel.de

wissenschaftlich begleitet durch:

 

gefördert durch: